sailing yacht Nordwind

 

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Die lange Geschichte der Segelyacht Nordwind

Die Nordwind wurde 1898 in der Schiffswerft Joh. Thormählen als stählerne Galliot in Elmshorn gebaut. Sie ist ein Zeugnis der damaligen Schiffsbaukunst speziell für Lastensegler in Norddeutschland (Schleswig Holstein). Sie wurde aus einem besonders rostresistenten Schiffsbaustahl (Puddelstahl) als Lastensegler gebaut. Erst 1912 erhielt der Segler seine erste Maschine. Schon zur damaligen Zeit war das Schiff als ausgezeichneter Segler bekannt. Hiervon berichtet auch das Buch “Schiffe und Reeder und Kapitäne aus dem Kreis Steinburg”. Hier hat der Autor Herbert Karting auf Seite 89 und 90 das Schiff und seine wechselvolle Geschichte ausführlich beschrieben und seine guten Segeleigenschaften besonders erwähnt. Wörtlich heisst es dort: “Das Schiff galt als ausgezeichneter Segler und war in der Fahrt zu den Häfen der Nord- und Ostsee eingesetzt.” . Auch das “Historische Archiv Flensburg” berichtet über die Nordwind.

Bis Ende der 50iger Jahre wurde das Schiff als Lastensegler in der Nord- und Ostsee von verschiedenen Eignern eingesetzt. Als die Frachten für so kleine Schiffe immer rarer wurden, begann eine lange Liegezeit in Kiel Holtenau. Schon damals sollen die erste Pläne entwickelt worden sein, den Segler zur Yacht umzubauen. Aber erst 1967 wurde das Schiff aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, von dem jetzigen Eignerpaar erworben und in den folgenden Jahren zu einer modernen Segelyacht umgebaut. Nach einigen Jahren in der Ostsee zog es die Eigner ins Mittelmeer. Die Yacht bewährte sich bei diversen Charter- und in den letzten Jahren Privatfahrten als äußerst robustes zuverlässiges Schiff und hervorragender Segler.  

 

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